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Software-Riese Microsoft übernimmt Online-Telefondienst Skype

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Steve Ballmer (Mircosoft) und Tony Bates (Skype)

© Microsoft

Der Milliardendeal ist perfekt. Microsoft Corporations übernimmt Skype und somit den größten Anbieter kostenloser Online-Videotelefonie.

Skype ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Der Konzern bietet außer kostenloser Online-Telefonie auch eine kostenlose Point-to-Point Videokonferenz an. Auch Konferenzen mit mit bis zu neun Teilnehmern sind mittlerweile auf kostenpflichtiger Basis möglich. Lohnt sich die 8,5 Milliarden Dollar teure Investition für den Software-Riesen Microsoft?

Microsoft verspricht sich durch die teure Übernahme ein gewinnbringendes Geschäft.

Nicht nur das Etablieren von Werbung in das Skype-Userinterface, sondern auch eine enge Verknüpfung von Skype mit den Diensten und technischen Produkten werden für Microsoft attraktiv werden. Besonders in die Spielekonsole Xbox, in das Smartphone-Betriebssytem Windows Phone 7, in Microsoft Office oder in den Messenger ließen sich Videocalls gut einbinden. Für die Unified Communication Software (UCS) „Microsoft Lync“ wäre Skype ebenfalls eine gute Ergänzung.

Apple punktet schon jetzt mit Videokonferenzen per Smartphone. Um den Vorsprung auf die Konkurrenz nicht zu verlieren erhofft sich Microsoft nun durch die Übernahme seine Marktposition in der Bürokommunikation weiter auszubauen.

Für die Telepresence-Anbieter und den Videokonferenz-Markt wird die Übernahme auf jeden Fall weiterhin spannend bleiben.

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